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Gina ging am 13. August 2007 im Alter von ca. 15 Jahren über die Regenbogenbrücke - sie musste wegen völligem Nierenversagen erlöst werden.

Gina hatte ich mit ca. 4 Jahren im Tierheim Wuppertal entdeckt, sie kam als erste und einzige Katze zu mir im Katzenzimmer angelaufen und da war klar, dass sie mit mir mitkommt.

Sie war eine sehr ruhige und ausgeglichene Katze, anfangs sehr ängstlich. Sie hat nie richtig gespielt oder getobt, sie war eine "Madame". :-)
Gerne liess sie sich streicheln und holte sich ihre Schmuseeinheiten eher nur dann wann sie es wollte, aber auch nicht immer.

Sie hat immer im Haus gelebt und wollte, trotz Katzenklappe, die mein Kater Scotty immer nutzte, nie rausgehen.

Sie liebte es gebürstet zu werden und döste eigentlich immer, am liebsten überall wo es kuschelig und warm ist. Sie war auch eine leise Katze und redete nicht sehr viel.

Sie war eine richtige Schönheit mit wunderschönen grünen Augen und dickem Fell, und auch eine sehr grosse Katze mit einem Gewicht von meist 6 kg, aber ohne zu dick zu erscheinen.

Mit ihrem Mitbewohner, dem jüngeren Kater Scotty, verstand sie sich ganz gut, oder sagen wir mal, sie gingen sich freundlich aus dem Weg. Er war draussen unterwegs und sie liebte "ihren" Sessel zuhause...

Sie fehlt mir ...






Scotty starb leider viel zu früh, er war gerade mal sieben Jahre, als er von einem Auto tödlich angefahren wurde, dessen Fahrer geflüchtet ist.
Ich habe ihn 2 Tage lang gesucht, bis dann Nachbarn erzählten, sie hätten gehört, eine Katze wäre verünglückt... Und das obwohl ich damals am Waldrand wo nichts los war gewohnt habe...
Ich habe ihn vom ansässigen Tierarzt abgeholt und er wurde im Garten beerdigt.

Er war mein Sonnenschein und eine Schmusebacke hoch drei. Er war ein ganz lieber Kater, der mich z.B. nie gekratzt oder sonst wie verletzt hat. Er war immer sehr vorsichtig mit seinen Krallen.

Er döste gern tagsüber ein paar Stunden im Schlafzimmer, bevor es dann auf die Jagd nach draussen ging. Beweise seiner Liebe habe ich genug gehabt :-) wenn ihr wisst was ich meine...

Aber zur Schlafenszeit war er wieder da und kroch unter meine Decke und schnurrte mich in den Schlaf, um dann irgendwann in die Nacht hinaus zu verschwinden.

Er "arbeitete" auch immer mit am Computer und folgte mir oft wie ein Hund. Auch er war eine leise Katze, die nie viel redete.
Er spielte gern mit Bällen, aber war nicht total verrückt nach Spielzeug, da er sich draussen im Wald genug austobte.

Mein damaliger Freund hatte ihn als Kitten als Kumpel für Gina mitgebracht und er hatte sich sofort in mein Herz geschliechen...

Er fehlt mir wahnsinnig.



© 2011 Beate Kuczera