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Ich werde gebarft... - Hää?? Wus ist das??
Das ist ganz einfach, barfen bedeutet:
Biologisch artgerechte Rohfütterung.

Denn möchtet ihr euch denn jeden Tag von Pommes und fettigen Hamburgern ernähren?? Na ja, ok, ihr möchtet gerne, aber jeder weiß wie ungesund das auf Dauer ist...
Und genau darum geht es beim Barfen, um eine gesunde Ernährung, das Wichtigste dabei ist, dass es
ROH ist. Also Fleisch, Knochen, Gemüse, Obst und ein wenig Getreide.
Es gibt unzählige Artikel zu diesem Thema, deshalb werde ich mich hier nicht genau damit befassen. Empfehlen kann ich euch zu diesem Thema die Seite von
Swanie Simon: Drei Hunde Nacht - hier gehts zur Internetseite

Ich hatte gesundheitsbedingt fast 4 Jahre keinen besonders guten Appetit, aber seit langer Zeit ist das vorbei - Frauchen jubelt!
Jawohl Leute - ich habe immer Hunger! Es schmeckt alles so toll und ich freue mich jedesmal darauf, was denn so in den Napf kommt! Obwohl ich so das Gefühl habe, dass Frauchen einen genauen
Ernährungsplan hat seit einigen Monaten und deshalb schmeckt es mir jetzt so super ... da hängt so ein Zettel in der Küche... aber ich hab das Gefühl es ist abwechslungsreich und total lecker!



Denn Trockenfutter oder anderes Fertigfutter kommt in den Napf bloß über Frauchens Leiche... jedenfalls sagt sie das immer.

Ich habe sogar eine
Ernährungsberaterin! Ja! Das gibt es tatsächlich!
Es ist die Tina, eine Freundin meines Frauchens, die macht das gern für mich, vor allem weil sie selbst auch eine Eurasierin hat, die kleine Maus ist leider auch Herzkrank und ein Schildi - da können wir uns also die Pfoten reichen.

Mein Ernährungsplan ist genau auf meine Bedürfnisse angepasst, also auf meine Herzkrankheit zum Beispiel. Alles ist genau ausgerechnet, aber natürlich darf mal hier und da was davon abweichen, wir sind hier nicht beim Militär..
Ausserdem vertrage ich nicht so viel Protein und kein Fett - alles was fettig ist, kommt unverdaut wieder raus.... entweder vorne oder ähhmm, hinten. Deshalb gibt es jeden Tag etwas Ananas, das ist gut als Verdauungsenzym für die Pankreas geeignet, seit dem sind meine Hinterlassenschaften nicht mehr mit Schleim überzogen.

Ich bekomme
Fleisch in Stücken: Rindmuskelfleisch, Lammfleisch, Wildfleisch und Geflügel.
Gewolft ist nur Pansen und Blättermagen.
An
Innereien gibt es vom Rind oder Lamm: Herz, Niere, die Leber wird gekocht und davon gibt es täglich 30g als Leckerlis (roh wäre das etwas schwierig und eklig...)
Sonntags gibt es
Fisch und etwas Körnerfrischkäse oder Joghurt
An
Gemüse bekomme ich meistens Möhren - die sind gut gegen Würmer (deshalb hatte ich noch nie welche), ausserdem Salat, Broccoli, Zucchini.
Obst: Beerenfrüchte, Apfel und Ananas.
Getreide brauche ich damit ich nicht so dünn bin, für mich am besten: Hirseflocken.

Täglich gibt es
Spirulina. Drei mal in der Woche ein Eigelb und dreimal in der Woche je 1 Tropfen Vitamin E.
Täglich
gutes Öl, z.B. Leinöl, Weizenkeimöl oder Fischöl und Nüsse (Cashewnüsse).

1x in der Woche gab es einen
fleischigen Knochen wegen der Zähne, leider vertrage ich nicht mehr, dafür gibt es täglich als Ersatz Eierschalenmehl.
Ausserdem kann ich 1x die Woche an einem Stück
Ochsenziemer oder Kopfhautplatten kauen, öfters leider nicht, denn diese Trockenkauartikel enthalten sehr sehr viel Phosphor, was nicht gut für meine Gesundheit ist.
Kurweise gibt es öfters mal
Propolis oder verschiedene Kräuter auf mich abgestimmt.

Jeden Tag bekomme ich wegen meines Herzens
L-Carnitin flüssig und homöopathische Weißdorn-Globuli.

Ich habe nun Frauchen beauftragt, meine Essensportionen mal zu fotografieren und hier reinzustellen, ist das nicht toll? So kann ich euch zeigen, was es so zu futtern gibt! Ich bedaure die anderen Hunde die Tag für Tag für Tag immer Trofu im Napf haben... wie öde...

Also: bald gibt es hier auch was zu SEHEN!








© 2011 Beate Kuczera